Neue
Studie für Bienengift-Allergiker
Immer
mehr Menschen leiden unter Bienengiftallergie. Mittlerweile
sind in Deutschland nahezu fünf Prozent der Bevölkerung
davon betroffen. Die Symptome reichen von Juckreiz und Nesselsucht
bis zu Fließschnupfen, Atemnot, Übelkeit und
Schwindelgefühl. Schlimmstenfalls führt die Krankheit
zum allergischen Schock. Ärzte behandeln die Bienengiftallergie
mit einer Hyposensibilisierung, bei der das auslösende
Allergen regelmäßig gespritzt wird und der Körper
sich allmählich an das Gift gewöhnt - die allergische
Reaktion geht dadurch zurück.
Bislang
erfolgte die Hyposensibilisierung ausschließlich durch
Voll-Bienengiftextrakte. Ob ein von giftigen Bestandteilen
gereinigter Extrakt besser verträglich ist, wollen
jetzt Ärzte der Abteilung Dermatologie und Venerologie
der MHH (Hautklinik Linden) untersuchen.
Für
die Studie sucht die Abteilung noch Personen mit einer Bienengift-Allergie.
Angesprochen sind alle Betroffenen, die älter als 18
Jahre sind. Interessenten aus der Region Hannover können
sich in der Abteilung Allergologie der Hautklinik Linden
melden unter Telefon:
(0511) 9246-240, werktags zwischen 8 und 14 Uhr.
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