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Allgemeiner Hinweis zur Quellen-Transparenz auf den Websites des
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WERBUNG
Bei
Insektengiftallergien ist
eine schnelle und sachkundige Notfallbehandlung lebenswichtig. Im
Internet kann
man erfahren welche Kliniken sich auf diese Therapie spezialisiert
haben
Ein
Insektengiftallergiker lebt ein unruhiges Leben. Sobald es im Frühjahr
ein wenig wärmer wird, droht
die tödliche Gefahr eines Insektenstichs. Daher verlassen diese
Kranken kaum noch das schützende Haus – zumindest nicht ohne ihr
Notfallmedikament mitzunehmen.
Experten
haben herausgefunden, dass allein in den westlichen Bundesländern
mehr als 3 Millionen Menschen bis zu 4 Prozent der Bevölkerung
allergisch auf Bienen- oder Wespenstiche reagieren. Viele
Allergologen schätzen sogar, dass die tatsächliche Zahl noch
weitaus höher liegt. Viele
Fakten weisen darauf hin, dass die Zahl der Allergien auch in den
neuen Bundesländern im Zunehmen begriffen ist.
Auf
Grund der drohenden Gefahr kann eine regelmäßig aufgefrischte
spezifische Hyposensibilisierung (die WHO spricht von
„Allergiespritzen“) eine lebensrettende Langzeitmaßnahme
darstellen. Diese
Spritzenbehandlung ist den Allergikern auch deshalb anzuraten, da
mittlerweile in Spezialkliniken eine Schnell-Hyposensibilisierung
angeboten wird, die bei
Insektengiftallergikern innerhalb weniger Tage einen zuverlässigen
Sofortschutz bietet.
Untersuchungen
haben gezeigt, dass leider nicht jeder Arzt wirklich weiß wie eine
Insektengiftallergie zu behandeln ist. Daher ist ein Service von großer
praktischer Bedeutung, den das Hamburger Pharmaunternehmen
ALK
Scherax Arzneimittel GmbH im
Internet unter der Adresse
http://www.pollen.de/0allerg/1.htm
anbietet. In einer Datenbank veröffentlicht die Firma die Adressen
jener Kliniken, die sich auf die kompetente Behandlung von
Insektengiftallergikern spezialisiert haben.
Während
Insekten wie Hummeln, Mücken und Stechfliegen für
Insektengiftallergiker eher lästig als gefährlich sind, können
Wespen und Bienen schnell zur tödlichen Gefahr werden.
In Europa sterben Jahr für Jahr rund 100 Menschen an den
Folgen einer Insektengiftallergie.
Eine
Insektengiftallergie äußert
sich in Allgemeinreaktionen, die über die unmittelbare örtliche
Stichreaktion hinausgehen und mitunter lebensbedrohlich sein können.
Typische Anzeichen einer allergischen Reaktion durch einen
Insektenstich sind Hautausschläge, Schweißausbrüche, Schwindel,
Zittern, Übelkeit, Erbrechen und Herzjagen. Der Betroffene erlebt
oft auch ein wachsendes Gefühl von Atemnot und Panik.
Schlimmstenfalls kommt es zum sogenannten "anaphylaktischen
Schock“ mit raschem Blutdruckabfall und Bewußtlosigkeit, der ohne
sofortige ärztliche Behandlung tödlich enden kann.
In
der ärztlichen Praxis hat sich gezeigt, dass bis zu 70% der
Insektengiftallergiker auf einen Bienenstich mit einer gefährlichen,
den ganzen Körper betreffenden allergischen Reaktion reagieren. Bei
Wespenstichen sind es bis zu 50%.
Gerade
in den Sommermonaten ist der Kontakt zu Bienen und Wespen - oder
auch Hornissen und Hummeln - nicht völlig zu vermeiden. Trotzdem
kann man sich durch bestimmte Verhaltensregeln vor möglichen
Stichen schützen.
·Machen
Sie keine hektischen Bewegungen, wenn Bienen oder Wespen in der Nähe
sind und seien Sie insbesondere vorsichtig bei Aktivitäten im
Freien.
·Bleiben
Sie fern von Abfallkörben und Mülltonnen, denn Wespen sind
Raubtiere und ernähren sich u.a. auch von Speiseresten.
·Halten
Sie Distanz zu Blüten, überreifen Früchten und Fallobst - hier
halten sich Bienen und Wespen besonders gerne auf. Seien Sie
insbesondere auch vorsichtig bei der Gartenarbeit und gehen Sie nie
barfuß durch Gras - hier sammeln Bienen oft Honig.
·Tragen
Sie im Freien immer geeignete Kleidung und halten Sie den Körper so
weit wie möglich bedeckt: keine bunte, weite, offene Kleidung;
besser sind enganliegende Kleidungsstücke in den Farben Weiß, Grün
oder Hellbraun, lange Hosen und geschlossene Schuhe.
·Benutzen
Sie keine stark parfümierten Sprays oder Cremes und verzichten Sie
ganz auf Parfums, wenn Sie sich im Freien aufhalten.
·Verzichten
Sie auf Picknicks. Wenn Sie doch im Freien essen, lassen Sie keine
Speisereste liegen und decken die Speisen immer gut ab.
·Halten
Sie Ihre Fenster Zuhause tagsüber geschlossen und bringen Sie ggf.
Insektengitter an.
·Meiden
Sie Bienen- und Wespennester (in hohlen Baumstämmen, -stümpfen).
Tips
für den Insektenstichnotfall
Als
Insektengiftallergiker tut gut daran, stets ein Notfallset
bei sich zu tragen. Bei einem Stich sollte der Allergiker
unbedingt Ruhe bewahren und
Panikhandlungen vermeiden. Es gibt einiges, was ein Allergiker
tun kann, um sich selbst zu helfen.
·Entfernen
Sie den Insektenstachel durch vorsichtiges Kratzen.
·Benachrichtigen
Sie Personen in Ihrer Nähe, die Ihnen helfen können.
·Wenden
Sie umgehend die Notfallmedikation an. Achten Sie dabei genau auf
die Gebrauchsanweisung. (Wenn Sie gerade eine spezifische
Immuntherapie machen, sollten Sie die Notfallmedikation nur
anwenden, wenn unerwartet starke Allgemeinreaktionen auftreten.)
·Legen
Sie sich bei Kreislaufproblemen in die "Schocklage" (Beine
hoch).
·Alarmieren
Sie einen Notarzt und/oder suchen Sie so schnell wie möglich nach
dem Stich einen Arzt auf.
Neben
der Bereithaltung eines Notfallset besteht für
Insektengiftallergiker noch eine weitere Behandlungsmöglichkeit.
Bei Patienten, die Allgemeinreaktionen nach einem Stich hatten und
Testergebnisse aufweisen, die die allergische Reaktionslage bestätigen,
ist es sinnvoll, eine spezifische Immuntherapie (Hyposensibilisierung)
durchführen zu lassen. Während das Notfallset nur die Symptome der
Allergie lindert, wirkt die spezifische Hyposensibilisierung
gegen die Ursache der Allergie, und bietet, im Sinne einer
Heilung, einen sicheren und langfristigen Schutz vor den
lebensbedrohlichen allergischen Reaktionen.
Die
Dauer einer spezifischen Immuntherapie liegt in der Regel zwischen 3
und 5 Jahren. Die Wirksamkeit der Therapie wird durch Hauttests und
Laboruntersuchungen ständig kontrolliert. Als Faustregel gilt, daß
bei sehr schweren Reaktionen oder im höheren Lebensalter eine längere
Erhaltungsbehandlung erforderlich ist. In bestimmten Fällen ist
heute aber auch eine Schnellhyposensibilisierung möglich.
Bei
der Mehrzahl der behandelten Insektengiftallergiker ist die
spezifische Immuntherapie erfolgreich. Dies bedeutet, daß nach
einem erneuten Stich nur noch örtliche Hautreaktionen auftreten. In
der Regel ist dieser Schutz bei der normalen Langzeittherapie schon
6 bis 8 Monate nach Therapiebeginn vorhanden. Trotzdem sollte die
Therapie nach einem gut vertragenem Stich nicht frühzeitig beendet
werden.
ÄRZTE
FÜR TIERE e. V. verfolgt zwei grundsätzliche Ziele:
den politischen Tierschutz und die Förderung tiergestützter
Therapieformen.
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