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WERBUNG
Das
Risiko minimieren
Schnellhyposensibilisierung
schützt bei Insektengiftallergie innerhalb kurzer Zeit vor lebensgefährlichen
Komplikationen
Besonders
nach einem verregneten Frühsommer sind die meisten Menschen über
jene Minute froh, die sie im Freien verbringen können. Doch leider
wird diese Vorliebe für die heiße Sommersonne auch von den
unterschiedlichsten Insekten geteilt. Zwar sind die meisten der geflügelten
Quälgeister harmlos - doch zumindest für die
Insektengiftallergiker läuten alle Alarmglocken schrill,
sobald es in ihrer unmittelbaren Nähe summt und brummt.
Der
Grund ist einfach zu erklären: schnell können Wespen, Bienen und
Hornissen für Allergiker zur tödlichen Gefahr werden. Die Häufigkeit
der lebensgefährlichen Überempfindlichkeit gegen die Gifte
bestimmter Insekten wird in der Bevölkerung der unterschiedlichen Länder
auf 0.8 bis 5% geschätzt.
In Deutschland gaben von 10.000 Befragten 57% an, bereits
einmal von einem Insekt gestochen worden zu sein. In den westlichen
Bundesländern reagieren bis zu 4 Prozent der Bevölkerung
allergisch auf Bienen- oder Wespenstiche -
das sind über 3 Millionen Menschen. Experten schätzen aber,
daß diese Zahl in Wirklichkeit weitaus höher ist.
Ob
eine Person Insektengiftallergiker ist, wird diese in der Regel nur
durch die leidvolle "Erfahrung am eigenen Leibe"
feststellen können. Die allergische Reaktion tritt meist einige
Minuten nach dem Stich ein. Diese klingen meist auch ohne Behandlung
nach mehreren Stunden wieder ab. Die meisten Gestochenen kommen
demnach mit Schmerzen
und harmlosen Hauterscheinungen davon. Doch leider ist die Situation
bei einem Insektengiftallergiker ganz anders: Im Falle einer
schweren allergischen Reaktion, die mit schnellem Blutdruckabfall
verbunden ist, passiert es gelegentlich, daß der Betroffene
innerhalb von wenigen Minuten in Ohnmacht fällt. Ist dann kein Arzt
in der Nähe, kann dies zum Tode führen.
Oft
ist es aber nicht allein der Schweregrad einer allergischen
Reaktion, der bestimmt, wie
schwer ein Stichereignis letztlich verläuft: selbst eine leichte
allergische Reaktion kann beispielsweise bei einem Motorradfahrer zu
einem tödlichen Verkehrsunfall führen.
Doch
bisher wird diese schlummernde Zeitbombe weder von denÄrzten, noch
von vielen Betroffenen ernst genommen und durch die entsprechenden
Allergiespritzen - die
Ärzte sprechen von einer spezifischen Hyposensibilisierung -
rechtzeitig entschärft. Die
meisten Allergiker müssen so mit einem nicht leicht einzuschätzenden
Restrisiko leben.
Dies
ist nur schwer verständlich, da mit der spezifischen
Hyposensibilisierung eine sicher anzuwendende Behandlung verfügbar
ist, die den betroffenen Menschen
- je nach angewandter Methode - innerhalb von Stunden bis
Wochen eine nahezu 100%ige Sicherheit bietet.
Anläßlich
einer kürzlich in Berlin durchgeführten Fachtagung erinnerten
Allergiexperten abermals daran, daß es in jedem Jahr pro zwei
Million Einwohner aufgrund von Insektengiftallergien zu einem
Todesfall kommt. Laut statistischem Bundesamt sterben in Deutschland
somit jährlich - meist in der warmen Jahreszeit - ungefähr 10 bis
40 Menschen an den Folgen eines Insektenstiches. Experten vermuten
aber , daß tatsächlich weit mehr Menschen nach einem Insektenstich
sterben. Obgleich diese Zahlen daher auf den ersten Blick scheinbar
nicht sehr hoch sind, ist die Todesangst der ständige Begleiter
eines jeden Insektengiftallergikers.
Bis
heute existiert kein zuverlässiger Labortest, der eindeutig
voraussagt, welcher Allergiker im Alltag gefährdet ist und welcher
nicht. Im Zweifelsfall
- insbesondere dann, wenn nach einem Insektenstich allergische
Allgemeinreaktionen mit Atemnot und Blutdruckabfall aufgetreten sind
- sollten sich daher sowohl Erwachsene, als auch Kinder einer
Spritzenbehandlung unterziehen.
Bei
besonders gefährdetenen Allergikern kann eine
sog. Schnellhyposensibilisierung das Risiko innerhalb
weniger Tage stark vermindern.
Allergenpräparate wie Reless
Bienen- bzw. Wespengift ( Firma
ALK/SCHERAX ) sind für die Schnelltherapie besonders geeignet und
versprechen nahezu sofortigen Schutz.
Die
Behandlung sollte allerdings - wo immer dies möglich ist - von
einem Allergologen durchgeführt werden. Nur dann kann der
betroffene Insektengiftallergiker auch wirklich sicher sein, daß
die Behandlung erfolgreich und nebenwirkungsfrei verläuft.
Wie
Sie sich vor Insektenstichen schützen können
Gerade
in den Sommermonaten ist der Kontakt zu Bienen und Wespen oder auch
Hornissen und Hummeln nicht völlig zu vermeiden. Trotzdem können
Sie sich durch bestimmte Verhaltensregeln vor möglichen Stichen schützen.
·
Machen Sie keine hektischen Bewegungen, wenn Bienen oder
Wespen in der Nähe sind und seien Sie insbesondere vorsichtig bei
Aktivitäten im Freien.
·
Bleiben Sie fern von Abfallkörben und Mülltonnen, denn
Wespen sind Raubtiere und ernähren sich u.a. auch von Speiseresten.
·
Halten Sie Distanz zu Blüten, überreifen Früchten und
Fallobst - hier halten sich Bienen und Wespen besonders gerne auf.
Seien Sie insbesondere auch vorsichtig bei der Gartenarbeit und
gehen Sie nie barfuß durch Gras - hier sammeln Bienen oft Honig.
·
Tragen Sie im Freien immer geeignete Kleidung und halten Sie
den Körper so weit wie möglich bedeckt: keine bunte, weite, offene
Kleidung; besser sind enganliegende Kleidungsstücke in den Farben
Weiß, Grün oder Hellbraun, lange Hosen und geschlossene Schuhe.
·
Benutzen Sie keine stark parfümierten Sprays oder Cremes und
verzichten Sie ganz auf Parfums, wenn Sie sich im Freien aufhalten.
·
Verzichten Sie auf Picknicks. Wenn Sie doch im Freien essen,
lassen Sie keine Speisereste liegen und decken die Speisen immer gut
ab.
·
Halten Sie Ihre Fenster Zuhause tagsüber geschlossen und
bringen Sie ggf. Insektengitter an.
·
Meiden Sie Bienen- und Wespennester (in hohlen Baumstämmen,
-stümpfen).
Tips
für den Insektenstichnotfall
Als
Insektengiftallergiker müssen Sie Ihr Notfallset stets bei sich
tragen. Sollten Sie doch wieder gestochen werden, bewahren
Sie Ruhe und vermeiden Sie Panik! Es gibt einiges, was Sie tun können,
um sich selbst zu helfen.
·
Entfernen Sie den Insektenstachel durch vorsichtiges Kratzen.
·
Benachrichtigen Sie Personen in Ihrer Nähe, die Ihnen helfen
können.
·
Wenden Sie umgehend die Notfallmedikation an. Achten Sie
dabei genau auf die Gebrauchsanweisung. (Wenn Sie gerade eine
spezifische Immuntherapie machen, sollten Sie die Notfallmedikation
nur anwenden, wenn unerwartet starke Allgemeinreaktionen auftreten.)
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Legen Sie sich bei Kreislaufproblemen in die
"Schocklage" (Beine hoch).
·
Alarmieren
Sie einen Notarzt und/oder suchen Sie so schnell wie möglich nach
dem Stich einen Arzt auf.
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